Integration eines Geoverarbeitungs-Service

Dieses Kapitel beinhaltet ein Beispiel wie man ein konfiguriertes Geoprocessing Tool in den Workflow der WebOffice Script API integriert. Die Beispieldaten welche für dieses Projekt benutzt wurden, befinden sich auf der WebOffice10.9R3-DVD und können als Basis für die eigene Implementierung genutzt werden.

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Dieses Demo benutzt Techniken welche nicht Bestandteil der WebOffice Script API sind und sich deshalb verändern können.

 

Das Demo-Beispiel benutzt ein Übermittlungs jsp zur Überführung des Aufrufs von der WebOffice-Anwendung zu einer spezifischen Aufrufskonvention des Geoprocessing Tools. Dieser Vorgang ist ein allgemeiner Workflow. Das Demo-Beispiel benutzt Meldungen welche sprachspezifisch sind. Eine Sprachdatei für die Sprachen (locales) de (Deutsch) und en (Englisch) werden bereitgestellt. Die beiden Dateien sind verfügbar in C:\Tomcat\webapps\<WebOffice application>/pub/custom_tools/geoprocessing.

 

Auf Basis des aktuellen Standes der Implementierung von WebOffice 10.9 R3  wird Geoprocessing mit speziellen Einschränkungen unterstützt. Gültige Eingabeparameter müssen einfache Datentypen (string, integer, ...) beinhalten. Es soll ein Modell erstellt werden, welches als ein Geoprocessing Service basierend auf diesen Spezifikationen veröffentlicht wird und in WebOffice 10.9 R3 konfiguriert wird.

 

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Nähere Details finden Sie im Kurzanleitungskapitel Vorbereitung eines Geoprocessing Service und im Kapitel Geoprocessing und dessen Unterkapiteln.

 

Geoprocessing tool in WebOffice author

Geoprocessing tool in WebOffice author

 

Nach der Konfiguration und Veröffentlichung des Geoprocessing Services kann das Tool ausgeführt werden und gültige Parameter übergeben werden. In wiederkehrenden Arbeitsabläufen kann dies unkomfortabel sein, da die IDs immer bekannt sein müssen. Deshalb kann die Übermittlungsseite (transfer page) genutzt werden um Feldwerte als Parameter einer Selektion oder eines Suchergebnisses als Eingabe für das Geoprocessing Tool benutzt werden.

 

Die folgenden Schritte müssen durchgeführt werden:

 

Konfiguration einer Suchergebnis-Sicht mit den zu inkludierenden Werten welche dem Geoprocessing Tool übergeben werden sollen
 

Suchergebnis-Sicht Konfiguration in WebOffice author mit den Parametern

Suchergebnis-Sicht Konfiguration in WebOffice author mit den Parametern

Konfiguration einer Integration (Aufruf VON WebOffice). Die Basis-URL besteht aus der URL der Übermittlungsseite (transfer page), der Geoprocessing Tool ID des jeweiligen GP Prozesses und optionaler Parameter welche nicht Teil von Feldwerten sind.
 

Integration (Aufruf VON WebOffice) Konfiguration 

Integration (Aufruf VON WebOffice) Konfiguration 

Die Geoprocessing Tool ID kann durch Öffnung der WebOffice 10.9 R3 Projektkonfiguration in einem UTF-8 fähigen XML editor gefunden werden. Nach dem Öffnen der Projektkonfiguration wird nach dem Begriff TOOL_GEOPROCESSING gesucht und die jeweilige id_tool_base kopiert. Falls mehrere Geoprocessing Tools definiert sind, muss sichergestellt werden, dass die korrekte ID vom jeweiligen GP Tool verwendet wird.
 

Geoprocessing Tool in der Projektkonfiguration (XML editor)

Geoprocessing Tool in der Projektkonfiguration (XML editor)

 

Der optionale statische Parameter muss exakt gleich lautend sein wie der zugehörige Eingabeparameter des Geoprocessing Services.

Zusätzlich können noch 1 bis n weitere Schlüssel als Parameter übergeben werden. Der Name der HTTP Parameter müssen mit den referenzierten Eingabeparametern des Geoprocessing Services übereinstimmen.

 

Die obere Abbildung zeigt die Konfiguration der Basis URL zum Service. Diese sollte wie folgt aussehen:

pub/custom_tools/geoprocessing/gpsample.jsp?toolid=GP_1400&Profile_Type=0

und besteht aus den folgenden Elementen

Transfer page (?connector) Geoprocessing Task ID (&connector) Static Input Parameter

 

Die Benutzung des gpsample.jsp Arbeitsablaufes sieht wie folgt aus:

Erstellen Sie eine Selektion und starten Sie dieses mit der Benutzung des spezifischen Geoprocessing Hyperlink Symbol.

Start des GP Tool von einer Rechteckselektion 

Start des GP Tool von einer Rechteckselektion

 

Durch die Auswahl des Geoprocessing Symbols öffnet sich ein Dialogfenster, welche die spezifischen Werte in die Maske übernimmt und die Parameter der Basis URL des Services benutzt.

Ausführung des GP Tools mit übergebenen Parametern

Ausführung des GP Tools mit übergebenen Parametern

 

Das Ergebnis wird im Themenbaum angezeigt und kann mithilfe einer Abfrage identifiziert werden. Die Ergebnisse werden in der Ergebnisliste des neu erstellten Layers angezeigt.

Ergebnisabfrage der GP Analyse

Ergebnisabfrage der GP Analyse